Radsportbezirk Westfalen-Mitte

RSV Unna dominiert Deutsche Meisterschaften

Es ist unglaublich was am vergangenen Wochenende in der Oderlandhalle in Frankfurt/Oder passierte. Bei den Wettbewerben gewannen Franziska Koch (U19) und Cahrlotte Becker (Elite Frauen) die Goldmedaillen. Abgerundet wurde das Ergebnis dann noch durch Tatjana Paller, die bei der Elite Frauen die Bronzemedaille gewann.

Charlotte Becker war bei den Frauen die überragende Fahrerin. Sie ließ vom ersten Wettbewerb keinen Zweifel daran, dass der Sieg nur an sie gehen konnte. Sie gewann nicht nur alle vier Wettbewerbe, sie zeigte dabei auch eine unheimliche Dominanz. „Ich war gut vorbereitet und konnte wohl zur richtigen Zeit auch mal das Training reduzieren. Von daher war meine Form schon richtig gut. Für mich sah es gar nicht so dominant aus, ich musste schon richtig in die Pedale treten“, so Becker nach der Siegerehrung.

Tatjana Paller erwischte im Gegensatz zu Charlotte Becker keinen besonders guten Start in den Vierkampf. „Ich war nach dem Scratch richtig enttäuscht. Mit Platz neun war ich weit entfernt von meinem Ziel. Ich hatte schon meine Chance auf eine Medaille in Gefahr gesehen.

Bei den Temporunden lief es dann schon besser. Hinter Becker belegte Tatjana Paller hier den zweiten Platz und konnte sich zur Hälfte des Wettkämpfe auf Platz 4 vorkämpfen. Dann im Ausscheidungsfahren aber wieder ein Rückschlag. Sie schied bereits als Fünfte aus und rutschte in der Gesamtwertung wieder ab. Zum Abschluss stand dann mit dem Punktefahren die Disziplin im Programm, bei der sie im Sommer den EM-Titel der U23 gewann. Gemeinsam mit Charlotte Becker und Franziska Brauße gelang ihr ein Rundengewinn. Dazu sammelte sie in den Wertungen so viele Punkte, dass es am Ende für Platz drei und die Bronzemedaille reichte.

„Ich hatte zwei richtig schlechte und zwei richtig gute Rennen. Am Ende bin ich froh über die Bronzemedaille. Leider konnte Lotte und ich nicht wirklich zusammen feiern, da ich noch bis 02:00 Uhr bei der Dopingkontrolle war. Das gehört eben auch dazu. Ist halt schade, dass man den Erfolg dann nicht mehr richtig feiern kann.“

Nicht so erfolgreichverlief der Auftritt im Männerbereich. Nachdem bereits Lucas Liß im Training gestürzt war und nicht mehr in den Kampf um die Medaillen eingreifen konnte standen noch Felix Happke und Justin Wolf am Start.

Für beide ging es gemeinsam in der Qualifikation um die ersten Plätze. Während bei diesem äußerst schnellen Lauf Felix Happke einen rabenschwarzen Tag erwischte und ausschied, konnte sich Justin Wolf für das Finale der Omniummeisterschaften Qualifizieren. Als Zeitfahrer lagen ihm die einzelnen Wettbewerbe des Massenstarts mit Sprints nicht. Er beendet die Meistershaften dennoch auf einem guten 18. Platz.

„Ich bin zufrieden. Für mich war es ein gutes Training. Jetzt geht es noch vor Weihnachten in die Schweiz, wo ich in Grentchen meinen ersten Weltcup fahre. Da freue ich mich schon wahnsinnig drauf“, so Justin Wolf zum Abschluss.

 

 

 

 

 

 

Text und Foto: RSV Unna

 

 

 

 

 

Sonntag, 19. August 2018

 

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