Michel Heßmann gut erholt

Veröffentlicht am Freitag, 19. Juli 2019

Vor knapp vier Wochen befürchtete er seine diesjährigen Ziele aus den Augen zu verlieren. Nach einem lockeren Basketball Spiel mit den Nationalmannschaftskollegen hieß die erste Diagnose vermutlich Mittelfußbruch.

„Ich konnte den Fuß nicht belasten und habe die EM schon ohne mich gesehen“, so Michel Heßmann anschließend. Er fand Hilfe bei einem Osteopathen. Dieser kümmerte sich intensiv um den Verletzten Fuß. „Ich konnte plötzlich von Tag zu Tag besser laufen und nach einer Woche wieder trainieren. Deswegen habe ich dann auf weitere Untersuchungen verzichtet.“ Schnell holte der talentierte Radsportler seine Form zurück. Dies bewies er eindrucksvoll beim Nationscup General Patton in Luxemburg.

„Die erste Etappe lief bei mir am Anfang schleppend. Dann war das Rennen eigentlich nach 10 km schon vorbei. Es hatte sich eine Gruppe mit zwei von uns gebildet und schnell einen großen Vorsprung herausgefahren. Ich habe mich dann halt in den Attacken aus dem Feld belastet und geholfen, dass keiner den Anschluss an die Spitze schafft.

Uf der zweiten Etappe ging es dann schon besser bei mir. Es waren 9 schwere Runden zu fahren. Ein 500m kurzer Anstieg hatte dabei bis zu 25 % Steigung. Wir waren drei Runden vor Schluss mit drei Nationalfahrern in der 7 Mann starken Spitzengruppe und hatten einen beruhigenden Vorsprung von 2 Minuten. Kurz danach riss mir der Schaltzug. In diesem Moment trat mit Maurice Ballerstedt ausgerechnet ein Teamkollege in der Spitze an und konnte sich absetzen. Ich musste ganz schön ackern, bis ich nach Defektbehebung wieder vorne in der Gruppe war. Am Ende war ich mit dem fünften Platz schon sehr zufrieden.“

Anfang August finden in den Niederlanden die Europameisterschaften statt. Michel hofft hier im Einzelzeitfahren und dem Straßenrennen starten zu dürfen. Ziele dürfen nach den letzten Leistungen wieder gesetzt werden.

 

 

 

Jonathan Müller siegt in Troisdorf

Blitz Spich lud die Radsportler am Wochenende zu einem Doppelrenntag ein. Am ersten Tag gingen u. a. die U13 Fahrer an den Start. Vor ihnen gingen mit ca. 30 Sekunden Vorsprung die Fahrer der U15 auf die 1,2 Kilometer lange Strecke. Diese schlugen von Beginn an ein hohes Tempo an. Nach zwei Runden hatte sich dort eine 4-köpfige Spitzengruppe gebildet, die in die U13 Klasse hinein und gleich durch fuhr.

Einige der Favoriten der U13 reagierten sehr schnell und hingen sich an die Hinterräder der U15. Die RSVer Müller und Plich hatten einen kleinen Moment zu lang gezögert und hatten eine Lücke. Während Müller diese mit hohem Energieaufwand schließen konnte, gelang es Colin Plich trotz aller Anstrengungen nicht mehr. Die U15 fuhr ein enorm schnelles Rennen. 42 Km/h zeigte der Tacho am Ende an. Die körperlich überlegenen U15 Fahrer nutzten dazu ihre größere Übersetzung, um das Tempo dauerhaft hoch zu halten. Die vier Fahrer der U13 um Jonathan Müller mussten sich bis in die letzte Runde quälen. Müller, der immer wieder in den Kurven einige Meter verlor, kam als Dritter auf die Zielgerade. Er hatte Glück, das die Spitze langsam um die Kurve fuhr. Mit dem ehemaligen niederländischen Meister kam der Favorit als erster auf die letzten Meter. Alle warteten mit dem Sprint, lange, sehr lange. 100m vor dem Ziel trat Jonathan Müller dann aus dem Windschatten und setzte seinen Spurt an. Es reichte am Ende, um seinen vierten Saisonsieg einzufahren.

Colin Plich kam als Fünfter ins Ziel. Der Sprintstarke Fahrer des RSV gewann den Spurt des Feldes.

 

Bei den Elite Amateuren war mit Simon Schmitt ebenfalls ein Fahrer aus dem Rad Team Stadtwerke Unna am Start. Nach einigen Wochen Pause legte er ein furioses Final hin. Hauchdünn schlitterte er als Vierter am Ende am Podium vorbei.

 

 

 

 

 

 

 

Text und Foto: RSV Unna

 

 

 

 

 

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