Erfolge und Enttäuschungen beim RSV Unna

Veröffentlicht am Donnerstag, 27. Juni 2019

Während die jüngsten Nachwuchssportler im Rad Team Stadtwerke Unna weiter von Erfolg zu Erfolg eilen, hadern die Profis Justin Wolf und Aaron Grosser (beide Bike Aid) sowie Michel Heßmann mit ihrem Pech.

Wie bereits berichtet, war Justin Wolf vor Wochen in einen schweren Autounfall als Beifahrer verwickelt und zog sich schwere Verletzungen zu. Diese verhinderten wochenlang ein Training. Ob er mit diesen erheblichen Einschränkungen bei der an diesem Wochenende stattfindenden Deutschen Meisterschaft eine ähnlich herausragende Leistung bringen kann wie im vergangenen Jahr, ist fraglich.

Michel Heßmann hatte gerade zwei Mal den Titel des Deutschen Meisters knapp verpasst. Vom Rennen ging es mit den Nationalmannschaftskollegen zur Vorbereitung auf den nächsten Nationencup in die Sportschule Kaiserslautern. Dort, beim lockeren Basketball spielen verspürte er plötzlich einen Schmerz im Fuß –Verdacht auf Mittelfußbruch – damit fand der Nationencup ohne Michel statt.

Aaron Grosser war in diesem Jahr auf einer Erfolgswelle unterwegs. Diese spülte ihn beim Team Katusha-Alpecin so weit in den Fokus, dass er sich Hoffnungen auf eine Hospitation unter anderem mit Teilnahme an der Deutschlandtour machen durfte. Entsprechend engagiert ging er nun bei einer Rundfahrt in Frankreich mit seinem Team an den Start. Auf der zweiten Etappe, einer Ankunft gemacht für die Sprinter, lag er dreihundert Meter vor dem Ziel auf Platz sechs – das Podium im Visier – als er in der Zielkurve mit einem Kontrahenten in Kontakt kam und stürzte. Eigentlich ein Vorgang, der leider immer passieren kann. Ihn traf es aber richtig hart. Er rutschte mit seinem Rad aus der Kurve und knallte mit dem Schienbein gegen einen ungesicherten Pfosten. Der Knochen gab nach und bescherte Aaron nun sein vorzeitiges Saisonende. „Ich gebe nicht auf und werde noch stärker wieder kommen. Ich habe gesehen, wie ich mich weiter entwickeln kann und daran werde ich intensiv arbeiten.“

Hans Kuhn war erschrocken. „Da fährt Aaron Rad an Rad mit den Stars wie Giro- und Tour de France Etappensieger Arnaud Demare und Weltmeister Alejandro Valverde und dann dieser Sturz. Das ist bitter und hat uns geschockt. Wir drücken ihm die Daumen, dass er sich schnell erholt und wieder Erfolge feiern kann.“

 

 

 

Nachwuchs wieder mit Erfolg unterwegs

Bei den Westfalenmeisterschaften im Osten von Paderborn meinten es die Veranstalter gut mit den Bergfahrern. Die Strecke wies einen schweren Anstieg zum Ziel auf. Dazu blies der Wind zwischen den Feldern den Fahrern stets ins Gesicht. In der U13 bildete sich schnell eine vierköpfige Spitzengruppe mit Colin Plich und David Sechmann. Lange blieb diese Gruppe zusammen, in der letzten Runde riss dann auch diese Gruppe auseinander. Colin Plich holte sich überzeugend den Titel des Westfalenmeisters. Dritter wurde David Sechmann. Mit Platz 8 krönte Marc Nentwich die wieder gute Leistung des Teams.

In der U11 waren die Fahrer schnell alleine unterwegs. Marie Wember ließ sich nicht lange bitten und setzte sich vom Feld ab. Am Ende gewann die Amazone vor ihrem Teamkollegen Daniel Nentwich.

In der U17 war es lange ein hartes Rennen. Julius Dräger, der 5. der Dt. Meisterschaften sah sich einem großen und starken Team aus Gütersloh gegenüber. Sie versuchten mit Attacken immer wieder ihn ans Limit zu bringen. Julius blieb aber ruhig, forcierte das Tempo am langen Zielanstieg und brachte so eine dreiköpfige Spitzengruppe zu Stande. Am Ende siegte er im Spurt.

Bei den Senioren belegte Marcus Voß den vierten Platz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text und Fotos: RSV Unna

 

 

 

 

 

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